Die Aktien von Accenture, dem weltweit größten Unternehmensstrategieberater, werden am Donnerstag deutlich niedriger gehandelt, nachdem das Management zwar die Gewinnschätzungen übertraf, aber einen schwachen Ausblick gab.
Für das zweite Quartal, das am 29. Februar endete, erzielte Accenture einen bereinigten Gewinn je Aktie von 2,77 Dollar und übertraf damit die Erwartung der Wall Street von 2,66 Dollar. Der Umsatz von 15,8 Milliarden Dollar lag leicht unter der Konsensschätzung von 15,85 Milliarden Dollar und der Auftragseingang lag bei 21,58 Milliarden Dollar, was einem Rückgang von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
„Wir haben auch unsere frühe Führung im Bereich der generativen KI mit 1,1 Milliarden Dollar an neuen Aufträgen in der ersten Jahreshälfte ausgebaut“, sagte CEO Julie Sweet in der Mitteilung.
Hier liegt das Problem
Für das dritte Quartal des Geschäftsjahres erwartet Accenture nun einen Umsatz zwischen 16,25 und 16,85 Milliarden Dollar und liegt damit unter den von Analysten erwarteten 17,02 Milliarden Dollar.
Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet Accenture ein Umsatzwachstum von einem bis drei Prozent, gegenüber einer prognostizierten Spanne von zwei bis fünf Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie wird nun bei 11,97 Dollar bis 12,20 Dollar erwartet, weniger als die vorherige Prognose von 11,97 Dollar bis 12,32 Dollar. Die Analysten hatten 12,24 Dollar erwartet.
Das macht die Accenture-Aktie
Die Accenture-Aktie fiel am Donnerstag um sieben Prozent auf 353,23 Dollar und ist damit der schlechteste Tagesperformer im S&P 500. Der marktbreite US-Index legte derweil um 0,4 Prozent zu.