BMW will im laufenden Jahr tief in die Tasche greifen, um in neue Modelle und Technologien zu investieren. Das dürfte jedoch auf der Profitabilität lasten. Die Aktie muss am Donnerstagmorgen Federn lassen.
Aufgrund geplanter Rekordinvestitionen in neue Modelle und Technologien strebt BMW eine leicht schwächere EBIT-Marge von acht bis zehn Prozent an. Im Vorjahr wurde eine EBIT-Marge von 9,8 Prozent am oberen Ende der Spanne erreicht. Analysten prognostizieren für das laufende Jahr eine Marge von über neun Prozent.
Absatztechnisch erwartet BMW einen leichten Anstieg der Fahrzeugauslieferungen um ein bis fünf Prozent, angeführt vom wachsenden Segment der vollelektrischen Autos. Die Investitionen und Leistungen für Forschung und Entwicklung würden „auf ein neues Niveau ansteigen“, sagte Finanzchef Walter Mertl. Die Münchner planen, ihre Investitionsquote auf mehr als sechs Prozent und die Forschungs- und Entwicklungsquote auf mehr als fünf Prozent anzuheben, mit dem Ziel, diese Werte nach Erreichen der Höchstmarken wieder auf strategische Niveaus zu senken. Der freie Mittelzufluss im Autogeschäft soll mehr als sechs Milliarden Euro betragen nach 6,9 Milliarden Euro im Vorjahr.
Das macht die BMW-Aktie
Die BMW-Aktie fällt rund ein Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch