Rheinmetall hat am Donnerstagmorgen mit den Jahreszahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr bei den Anlegern punkten können, obwohl der Rüstungskonzern das Umsatzziel verfehlte. Grund dafür ist der Ausblick für das laufende Geschäftsjahr 2024. Für die Rheinmetall-Aktie geht es daher vorbörslich leicht nach oben.
Im Geschäftsjahr 2023 erzielte Rheinmetall trotz einer Verfehlung seines Umsatzziels einen Umsatzanstieg von zwölf Prozent auf 7,2 Milliarden Euro und steigerte sein operatives Ergebnis um 19 Prozent auf den Rekordwert von 918 Millionen Euro. Die operative Marge verbesserte sich auf 12,8 Prozent, was nicht nur die Erwartungen der Analysten übertraf, die eine Marge von lediglich 12,3 Prozent prognostiziert hatten, sondern auch den Erfolg der operativen Effizienzsteigerung des Unternehmens verdeutlicht.
Dividendenerhöhung angekündigt
Außerdem beschloss Rheinmetall, die Dividende von 4,30 auf 5,70 Euro je Aktie anzuheben, sofern die Hauptversammlung den Dividendenvorschlag absegnet. Die Dividendenrendite würde demnach bei rund 1,3 Prozent liegen.
Ausblick überzeugt
Für das Jahr 2024 strebt Rheinmetall ein signifikantes Wachstum an, mit einem prognostizierten Umsatz von etwa zehn Milliarden Euro, was nicht nur die Markterwartungen deutlich übertrifft, sondern auch durch einen beeindruckenden Auftragsbestand von 38,3 Milliarden Euro untermauert wird. Darüber hinaus peilt der Konzern eine operative Gewinnmarge von 14 bis 15 Prozent an.
Das macht die Rheinmetall-Aktie
Im vorbörslichen Handel gewinnt die Rheinmetall-Aktie am Donnerstagmorgen zeitweise 0,9 Prozent. Damit reagierten die Anleger zunächst positiv auf die Jahreszahlen sowie den Ausblick (mit Material von dpa-AFX).
von Jan-Paul Fóri