Hugo Boss hat am Donnerstag seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr präsentiert. Zwar hat der Konzern ein neues Rekordjahr hinter sich, der Ausblick enttäuscht jedoch. Die Aktie lässt im frühen Handel deutlich Federn.
Hugo Boss konnte im Jahr 2023 ein Umsatzwachstum von 15 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro sowie ein EBIT-Wachstum auf 410 Millionen Euro verzeichnen. Das Nettoeinkommen stieg fast um ein Viertel auf 258 Millionen Euro, was zu einer Dividendenerhöhung von 35 Prozent auf 1,35 Euro je Aktie führte. Zusätzlich wurde die Führungsebene durch die Vertragsverlängerungen des Konzernchefs Daniel Grieder bis Ende 2028 und des Finanzchefs Yves Müller bis Ende 2027 gestärkt.
Ausblick
Das Umsatzziel von fünf Milliarden Euro für das Jahr 2025 werde sich wohl „leicht verzögern“, gab Grieder bekannt. Für das laufende Jahr wird ein Umsatzwachstum zwischen drei und sechs Prozent erwartet, das entspricht einem Umsatz von 4,30 bis 4,45 Milliarden Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll um 5 bis 15 Prozent auf 430 bis 470 Millionen Euro steigen, getrieben durch eine verbesserte EBIT-Marge dank Geschäftsoptimierungen und geringeren Produktkosten durch den Rückgang der Rohstoffpreise.
Das macht die Hugo-Boss-Aktie
Die Hugo-Boss-Aktie fällt im frühen Handel um rund zehn Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenskonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Hugo Boss.