Die jüngsten Geschäftsergebnisse von Symrise haben im Chemiesektor positive Reaktionen hervorgerufen. Während die Symrise-Aktie mit einem Plus von fünf Prozent an der DAX-Spitze steht, zeigen sich die Papiere von BASF, Lanxess und K+S ebenfalls beflügelt.
Der Spezialchemiekonzern plant, im Jahr 2024 wieder eine höhere Rentabilität zu erzielen. Hierfür zielt Symrise auf ein Wachstum, das über dem des Marktes von drei bis vier Prozent liegt. Ein EBITDA-Gewinnmargenziel von rund 20 Prozent soll erreicht werden, wobei Symrise ein Umsatzwachstum von fünf bis sieben Prozent anstrebt.
Thomas Maul, Analyst der DZ Bank, vermutete, dass besonders das beschleunigte Wachstum im letzten Quartal 2023 am Markt gut angekommen ist. Symrise habe damit die Markterwartungen übertroffen. Allerdings sah Maul die bereinigte operative Marge (EBITDA) im zweiten Halbjahr als kleinen Dämpfer. Dennoch könnten Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz, stabile Rohstoffpreise und eine verbesserte Produktpalette die Profitabilität im laufenden Jahr stützen.
Das machen die Chemie-Aktien
Die BASF-Aktie von BASF verteuert sich um rund drei Prozent. Die Anteile von Lanxess legen 4,5 Prozent zu. Die Aktie von K+S steigt um rund drei Prozent (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenskonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.