Markus Kamieth steht kurz davor, Vorstandsvorsitzender von BASF zu werden. Trotz der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen ist die Bewertung der BASF-Aktie im historischen Vergleich recht günstig. Diese Chance nutzte Kamieth am Montag.
Am Montag verstärkte Kamieth sein Engagement für das Unternehmen durch den Kauf von BASF-Aktien im Wert von 999.666,13 Euro. Dieser Schritt folgte auf frühere Insiderkäufe im Januar, bei denen Finanzvorstand Dirk Elvermann Aktien für 109.306,50 Euro und Stephan Kohtrade, Verantwortlicher für das Asien-Geschäft, Anteile im Wert von 264.430,00 Euro erwarben.
Neue Analystenbewertung
HSBC-Analyst Martin Evans behielt die Einstufung „Hold“ für die BASF-Aktie am Dienstag bei und hob das Kursziel leicht von 42 Euro auf 44 Euro an. Er betonte, dass BASF trotz der globalen wirtschaftlichen Unsicherheiten in einigen Segmenten eine leichte Erholung der Nachfrage verzeichnet habe. Allerdings stehen dem Ludwigshafener Chemiekonzern weiterhin erhebliche Herausforderungen gegenüber, darunter steigende Rohstoffkosten und Schwankungen in der Lieferkette. Auch die ambitionierten Unternehmensziele von BASF, wie Effizienzsteigerung und Reduzierung der Umweltauswirkungen, stufte er als anspruchsvoll ein.
Das macht die BASF-Aktie
Die BASF-Aktie steigt um 2,2 Prozent und gehört am Vormittag zu den Spitzenreitern im DAX (mit Material von dpa-AFX).
von Sarina Rosenbusch
Hinweis auf Interessenskonflikte
Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der alleinigen Gesellschafterin der finanztreff GmbH, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.