Der DAX hat sich am Montag bisher nahe seiner historischen Höchststände behauptet und signalisiert damit eine anhaltende Robustheit am deutschen Aktienmarkt. Bei anstehenden wichtigen wirtschaftlichen und politischen Ereignissen richtet sich der Blick der Anleger erwartungsvoll auf mögliche Auswirkungen.
Am Montagnachmittag notierte der DAX zeitweise bei 17.734 Punkten und damit in der Nähe seines Rekordhochs von beinahe 17.817 Punkten. Diese positive Entwicklung folgte den Rekordständen der US-Börsen, obwohl enttäuschende Inflationsdaten aus der Eurozone für leichte Verunsicherung sorgten. Trotz dieser Herausforderungen blieb der deutsche Leitindex stabil und hält sich weiterhin in Reichweite der psychologisch wichtigen Marke von 18.000 Punkten.
In den kommenden Tagen werden mehrere wichtige Ereignisse wie die Rede des US-Notenbankpräsidenten Jerome Powell, der Volkskongress in China und die US-Arbeitsmarktdaten für Februar erwartet, die einen bedeutenden Einfluss auf die Finanzmärkte und speziell auf den DAX haben könnten. Experten sehen die aktuellen leichten Marktermüdungserscheinungen als eine gesunde Entwicklung an. Sie betonen, dass die bevorstehenden Daten und politischen Ereignisse eine kritische Woche einläuten könnten.
Abschlag in der zweiten Börsenreihe
Der MDAX, welcher die mittelgroßen Unternehmen repräsentiert, verzeichnete einen Rückgang um 0,27 Prozent auf 26.050 Punkte, was auf eine allgemeine Vorsicht im Markt hinweist. Während einige DAX-Unternehmen wie MTU Aero Engines Gewinne verzeichneten, standen andere wie Henkel unter Druck, hauptsächlich wegen Sorgen um negative Wechselkurseffekte (mit Material von dpa-AFX).
von Jan-Paul Fóri