In Kanada haben die Steuereinnahmen aus Cannabis jene aus traditionellen alkoholischen Getränken erstmals übertroffen. Nun plant das Land eine neue Steuerreform. Führende Unternehmen wie Canopy Growth sollten profitieren.
Im Jahr 2022/23 haben die Steuereinnahmen aus Cannabisverkäufen in Kanada mit 894,6 Millionen Kanadische Dollar erstmals die Einnahmen aus Bier- und Weinverkäufen, die sich auf 887,7 Millionen Dollar summierten, übertroffen. Dies markiert einen bedeutenden Wendepunkt in der kanadischen Wirtschaft und spiegelt das steigende wirtschaftliche Potenzial des Cannabissektors wider.
Die Regierung erwägt angesichts dieser Entwicklung eine Reform der Steuerpolitik für Cannabisprodukte, die eine Maximierung der Steuer auf zehn Prozent des Transaktionswerts vorsieht. Eine solche Änderung würde eine erhebliche Verbesserung für die Branche bedeuten, insbesondere für führende Unternehmen wie Canopy Growth.
CEO David Klein von Canopy Growth positioniert sich stark für diese potenzielle Steuerreform. Die Umsetzung der Reform könnte zu einer signifikanten Entlastung für Produzenten führen und den Wettbewerb fairer gestalten.
Das macht die Canopy-Growth-Aktie
Die Aktie von Canopy Growth fällt im vorbörslichen US-Handel um rund zwei Prozent.
von Sarina Rosenbusch