Die Aktien von Juniper Networks haben am Dienstag im vorbörslichen US-Handel deutlich an Wert gewonnen, nachdem Hinweise auf eine mögliche Übernahme durch Hewlett Packard Enterprise an die Öffentlichkeit gelangt sind. Während Juniper von diesem Kurssprung profitiert, belastet die Spekulation über den milliardenschweren Deal das Papier von HPE spürbar.
Nach einem Bericht des Wall Street Journals, der auf fortgeschrittene Übernahmegespräche zwischen Juniper Networks und Hewlett Packard Enterprise (HPE) hindeutet, schossen die Juniper-Aktien nach Börsenschluss um über 23 Prozent in die Höhe. HPE, mit einer Marktkapitalisierung von rund 23 Milliarden US-Dollar etwa doppelt so groß wie Juniper, könnte die Übernahme mit einem Wert von circa 13 Milliarden Dollar abschließen. Im Gegensatz dazu verzeichneten die Aktien von HPE einen Rückgang von etwa sieben Prozent.
Das steckt hinter den Übernahmeplänen
Die mögliche Akquisition wird von Marktbeobachtern als strategisch kluger Schritt gesehen, der HPE erlauben würde, seine Präsenz im Bereich vernetzter Dienstleistungen auszubauen und gleichzeitig das eigene Angebot im wachsenden Markt für künstliche Intelligenz zu erweitern. HPE hat sein Interesse an KI zuletzt mit der Ankündigung einer neuen Serverreihe unterstrichen, die mit Nvidia-Grafikprozessoren kompatibel ist.